Wärmepumpe
Mit einer Wärmepumpe nutzt Du Wärme aus Außenluft, Erdreich oder Grundwasser, um Dein Zuhause zu beheizen. Für den Betrieb benötigt die Wärmepumpe elektrische Energie.
Wie wirtschaftlich und effizient eine Wärmepumpe arbeitet, hängt unter anderem vom Wärmebedarf des Gebäudes, der benötigten Vorlauftemperatur, der Auslegung und der Betriebsweise ab.
Wir prüfen Dein Gebäude und planen die Wärmepumpe passend zu Deinen individuellen Anforderungen.
Unsere Hersteller:
HDG Bavaria
Lambda Wärmepumpe
Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?
Es gibt mehrere Arten von Wärmepumpen, die sich durch die genutzte Energiequelle unterscheiden. Jede Variante hat ihre eigenen Vorteile, je nach Standort und Anforderungen:
Luft-Wasser-Wärmepumpe: Sie entzieht die Wärme aus der Außenluft und wandelt sie in Heizenergie um. Diese Variante ist besonders einfach zu installieren und ideal für mildere Klimazonen.
Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe): Sie nutzt die Temperatur des Erdreichs über Erdkollektoren oder Tiefenbohrungen. Durch die vergleichsweise gleichmäßigen Temperaturen des Erdreichs stehen ganzjährig günstige Bedingungen für den Betrieb der Wärmepumpe zur Verfügung.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Sie nutzt Grundwasser als Wärmequelle. Aufgrund der relativ gleichmäßigen Grundwassertemperatur können gute Betriebsbedingungen erreicht werden. Die Installation ist allerdings aufwendiger und an entsprechende Voraussetzungen und Genehmigungen gebunden.
Welche Wärmepumpenart geeignet ist, hängt von Gebäude, Grundstück, Wärmebedarf und den individuellen Anforderungen ab. Wir helfen Dir bei der Auswahl und fachgerechten Auslegung.
Unser Einzugsgebiet erstreckt sich über folgende Gemeinden und Landkreise, sowie alles dazwischen:
Calw
Wildberg
Nagold
Altensteig
Oberreichenbach
Neuweiler
Sindelfingen und Böblingen
Gärtringen
Herrenberg
Pforzheim
Bad Wildbad
Freudenstadt
Welche Förderung bekomme ich?
Für den Einbau einer förderfähigen Heizungsanlage sind über die KfW-Heizungsförderung 458 derzeit 30 % Grundförderung möglich.
Für selbstnutzende Eigentümer können je nach Voraussetzungen weitere Boni hinzukommen.
Insgesamt sind in bestimmten Fällen bis zu 80 % der förderfähigen Kosten möglich.
Die genaue Förderhöhe prüfen wir individuell für Dein Vorhaben.
FAQ zur Wärmepumpe
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Im Bestand liegen die Komplettpreise bei 40.000,- bis 50.000,- € inkl. MwSt. Es kommt immer darauf an, welche Arbeiten zusätzlich anfallen und für welche Wärmepumpe sich der Bauherr entscheidet: Neue Heizkörper, Neue Fußbodenheizungsverteiler, „günstige“ Wärmepumpe oder „hochpreisige“ Modelle, wie z.B. Lambda.
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Ja, oft funktioniert das gut, wenn das Haus mit niedriger Vorlauftemperatur auskommt. Praktisch heißt das: Heizlast sauber berechnen, Heizflächen prüfen (Heizkörpergrößen), Vorlauftemperatur senken, hydraulisch abgleichen. Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto effizienter läuft die Wärmepumpe.
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Eine Wärmepumpe „pumpt“ Wärme von einem kälteren Ort (Außenluft, Erdreich oder Grundwasser) auf ein höheres Temperaturniveau fürs Heizen. Sie nutzt dafür Strom, ähnlich wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Das Verhältnis aus gelieferter Wärme zu eingesetztem Strom nennt man Jahresarbeitszahl (JAZ): Je höher, desto besser.
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Als Daumenregel gilt: Wärmebedarf des Hauses geteilt durch JAZ ergibt den Strombedarf. Beispiel: 15.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr und JAZ 3,5 ergibt rund 4.300 kWh Strom pro Jahr. Faktoren sind Wärmepumpenart, JAZ und dein Wärmebedarf.
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Typische Nachteile sind höhere Investition, Abhängigkeit vom Strompreis, Effizienzverlust bei hohen Vorlauftemperaturen und bei Luftwärmepumpen das Thema Schall sowie Standort. Viele Punkte sind planbar: richtige Auslegung, leises Gerät, Schallschutz, sinnvolle Hydraulik und möglichst niedrige Vorlauftemperaturen.
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Erlaubt sind je nach Gebiet und Tageszeit unterschiedliche Richtwerte. In allgemeinen Wohngebieten werden oft 55 dB(A) tags und 40 dB(A) nachts als Richtwerte genannt. Entscheidend ist nicht nur das Gerät, sondern der Immissionspunkt beim Nachbarn, also was dort ankommt. Planung heißt: Aufstellort, Abstand, Schallausbreitung, eventuell Schallschutz. Hier auch wieder ein massiver Unterschied zwischen „günstigen“, und „hochpreisigen“ Wärmepumpen.